Centrum voor constructivisme en concrete kunst
centre pour le constructivisme et l'art concret
center for constructivism and concrete art
Konstruktivismus und Konkrete Kunst Zentrum

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         kunstlers des Zentrum 
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Piet van Zon

         

                                                                                        40 x 40 (dia 56.5) cm 2020                     65 x 65 cm  1987                              65 x 65 cm   1997                       30 x 30 cm  1998                                14 x 14 cm   1992    

            acryl paneel    foto's Piet Van Zon

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Der Betrachter macht sozusagen die Arbeit, die der Künstler als Bild im Raum dargestellt hat. Dies ist die Grenze zwischen der Welt des Bildes und der des Betrachters.
Piet van Zon versucht, diese erfundene Realität durch ein Spiel von Bauelementen zu verwirklichen: die Wahl von Farbe, rein oder gemischt plus Verhältnisse, die auf mathematischer Basis definiert werden. Eine geschichtete Struktur im Raum, horizontale und vertikale Elemente, zuweilen diagonal gesetz, schaffen Tiefe und Kontinuität. Bei Piet van Zon also keine Launenhaftigkeit oder zufällige Vorlieben. Eine Rechtsordnung der Form, der Zahlenverhältnisse, in einigen Fällen nach dem Gesetz von Fibonacci, aber immer nach den Prinzipien des Sehens. Piet möchte Form und Farbe in Bildern "klingen" lassen, die nur berücksichtigt werden müssen, um verstanden zu werden.

      Yahya Youssef

           

acryl op doek  60 x 60 cm -  foto's Den Heeck

Die Grenzen des Gleichgewichts
(Kunst der Neokomposition)

In seiner Jugend waren Ornamente für Baustellen seine Inspirationsquelle. Bis 1964 arbeitete er im übertragenen Sinne, fand aber keine Lösung für seine Bedürfnisse. Yahya will in die mathematischen Gesetze eingreifen. Op-Art und Hard Edge haben in den späten sechziger Jahren die meisten seiner Spuren hinterlassen. Darin fand er die Möglichkeit, geometrische Daten so zu formen, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass sie den mathematischen Wahrheiten widersprechen. Yahya wird manchmal als Anarchist der Mathematik bezeichnet. In seiner Arbeit versucht er ständig, die Muster zu untergraben, indem er jede Gewissheit in Frage stellt. Er tut dies, indem er kleine Quadrate auf eine bestimmte Weise anordnet und so eine Illusion von Raum in der flachen Oberfläche erzeugt. Youssef schlägt Tiefe vor und setzt Grau gegen Weiß, so dass Weiß eine Farbe wird. Er lässt sich von niederländischen und deutschen Abstracts und Konstruktivisten inspirieren, entwickelt aber seine eigene Bildsprache. Zufall spielt auch in seiner Arbeit eine große Rolle.

Roland de Jong Orlando

                                       

                                          'surrender - 2007  210x150x55 cm                             'on the waterfront'  2020                'Fibonacci swings' - 2008                      'tidal rhythm' 2014 - 43x 132 35 cm
                                                                                                                                                                                                     74x184x51 cm

Roland de Jong Orlando hat eine Faszination für Systeme, Muster und Regeln. Er bewegt sich im kreativen Bereich zwischen Mathematik und Ästhetik. Seine Skulpturen, normalerweise aus Cortenstahl, bestehen aus Modulen, die er nach einem bestimmten Plan herstellt, beispielsweise durch systematische Änderung des Schnittwinkels. Die Module sind geordnet nach mathematischen Reihen wie Fibonacci oder rein spielerisch. Das Ganze wird somit mehr als die Summe seiner Teile. Es gibt nie einen Hinweis auf die Realität. Die Synergie zwischen Licht und Bild schafft Raum durch die Farbtöne auf dem Material. 

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      contact: info@denheeck.be 


1/2/20107 ( Jan Verschaeren)